Kopfüber ins Glück am Gardasee
Ein sommerlicher Liebesroman über Geheimnisse, Wortgefechte am Gardasee und die Frage, ob man sich vertrauen kann, wenn zu viel auf dem Spiel steht.
Gargnano hat einen eigenen Rhythmus: langsam, sonnenwarm, unbeeindruckt von Terminkalendern. Genau in dieses Dorf platzt Julia Berger — durchorganisiert, schlagfertig und mit einem geheimen Auftrag, der das kleine Hotel Il Glicine in seinen Grundfesten erschüttern könnte.
Luca Moretti, Besitzer in vierter Generation, hat für Gäste wie sie eigentlich nur ein müdes Lächeln übrig. Doch diese Deutsche mit dem viel zu wachen Blick und der Angewohnheit, sich beim Essen alles auf die Bluse zu kippen, bringt ihn aus der Fassung — und das gefällt ihm, mehr als ihm recht ist.
Zwischen spöttischen Wortgefechten, einem Hund mit eigenem Kopf und Abenden, an denen der Ora-Wind alte Gewissheiten durcheinanderwirbelt, wird aus gegenseitigem Misstrauen etwas gefährlich Vertrautes. Beide wissen: Sie spielen ein Spiel mit ungleichen Regeln.
Als Luca beginnt, sich Hoffnungen zu machen, die er sich verboten hatte, ahnt er nicht, wie nah die Wahrheit bereits ist — und wie viel sie beide verlieren könnten, bevor sie überhaupt verstehen, was sie gefunden haben.